Danny Schwarz unD alekSanDro Petrovic: Stark Durch teamwork AB SEITE 06 TITElThEmA #10 AprIl 2026 | SAISon 2025/2026KlEEBlATT-mAgAzIn #10 | 01.04.2026 02 wir biegen auf die zielgerade der Saison 2025/26 ein, und es ist so gekommen, wie man es zu Beginn der rückserie erwarten konnte: Sowohl im Auf- stiegs- wie im Abstiegskampf ist das geschehen in der zweiten liga so eng wie selten zuvor. Tabellenführer Schalke 04 trennen von hannover 98 auf dem fünften platz nur drei punkte. Und auch der Tabellenzehnte Bochum hat gerade mal fünf punkte mehr auf dem Konto als holstein Kiel auf dem relegationsplatz 16. Unser Kleeblatt ist mitten drin: Beim Erscheinen unseres magazins stehen wir über dem Strich: Aller- dings mit nur einem punkt Abstand zum relegati- onsrang. Die Situation ist also weiterhin schwierig, den- noch aber dürfen wir mit gesteigerter zuversicht in die nächsten Wochen blicken. Und da geht es, da- von bin ich fest überzeugt, nicht nur mir so. Wenn man durch die Stadt läuft, dann sieht man an vielen Stellen die plakate der Aktion „gemeinsam zum Klas- senerhalt“ – und alle spüren förmlich, dass in den vergangenen Wochen wieder eine gemeinsame Ba- sis entstanden ist, auf der der Verein und die Fans zusammen diese herausfordernde Situation meis- tern wollen. Die gerade erwähnten Tabellenstände sind si- cher auch ein Ausdruck dieser wiedergewonnenen gemeinsamkeit. nun müssen wir ja nicht so tun, als sei alles wieder wunderbar. Aber der ruck, der durch den Verein, durch ganz Fürth gegangen ist, hat seine Auswirkungen gezeigt. Schauen wir doch kurz zurück auf die Winterpau- se: nach der Vorrunde standen wir mit nur 15 punk- ten auf dem vorletzten platz. Der eine oder andere hatte uns da schon gedanklich in die Drittklassigkeit verabschiedet. Seit Beginn der rückrunde haben wir nun im- merhin 14 punkte geholt. Wir haben uns zwar längst noch nicht aus der misslichen lage befreit, haben uns aber wieder in eine Ausgangsposition gebracht, in der wir es selbst in der hand haben, am Ende über dem Strich zu stehen. nicht mehr – aber eben auch nicht weniger. Dass es beim KSC einen rückschlag gegeben hat, war zwar, vor allem wegen der späten gegento- re, mehr als ärgerlich – doch konnte auch niemand erwarten, dass wir nun durch die liga fegen und bis zum Ende alle Spiele gewinnen. Trotzdem bin ich fest überzeugt, dass wir wieder auf den richtigen Weg gelangt sind. Alle haben gemerkt, dass es sich lohnt, für unser Kleeblatt zu kämpfen, ganz egal ob auf den rängen, auf dem platz oder hinter den Kulissen. nun bleibt zu hoffen, dass alle Spieler, die bei verschiedenen nationalteams waren, wieder gesund zurückgekommen sind. Wir brauchen jeden mann in den letzten Wochen der Saison. Im Übrigen nicht nur auf dem platz. Auch im Sportpark ronhof | Thomas Sommer. Deshalb mein Appell: Alle helfen mit, den Auf- wärtstrend unseres Kleeblatts auch in den letzten Spielen der Saison fortzusetzen. Wenn alle fürein- ander einstehen, dann wird das eintreten, was auf den zahlreichen plakaten in Fürth zu lesen ist: „Unser Kleeblatt, das wird niemals untergeh'n!“ Ihr lieBe kleeBlatt-FanS, VorWorT Timo Schiller Geschäftsleiter Marketing | Vertrieb | KommunikationI. K. Hofmann GmbH Hauptverwaltung Lina-Ammon-Straße 19 90471 Nürnberg 0911 989930 info@hofmann.info hofmann.info Seit vierzig Jahren lieben wir es, Menschen mit Jobs zu verbinden. Dafür setzen wir auf eines der modernsten Recruiting-Systeme am Markt: mit KI-gestützten Pro- zessen, smarten Tools und digitalen Plattformen, die Menschen erreichen – selbst die, die noch gar nicht aktiv suchen. Technik ist wichtig, doch was wirklich zählt, sind die Menschen dahinter: unsere Jobmanager. Sie sorgen mit viel Herz und Leidenschaft dafür, dass dank unserer Daten Bewerber mit den Jobs verbunden werden, die perfekt zu ihnen passen. Lassen Sie uns zeigen, was möglich ist – für das wichtigste Personal: Ihres! Heute: Die I. K. Hofmann Recruiting Technology © 40 Gründe für 40 Jahre Erfolg. Patrizia One of us HAUPTSPONSOR DER SPVGG GREUTHER FÜRTH 02 Vorwort 06 Titelthema: Stark durch Teamwork 14 Fans, Folge 24: „Anhänger der SpVgg greuther Fürth“ 18 mitarbeiter-portrait: Valentina gräf 22 Serie zur Dm 1926, 9. Teil 24 Sportheim: Öffnungszeiten 2026 26 Kids: Tolles ostervergnügen für junge mitglieder 28 Bild des monats: reno münz und Silas prüfrock bei U20 30 Kleeblatt Akademie by infra fürth: liam Wein beim DFB 34 Karte der 2. Bundesliga mit Ergebnissen 35 Der aktuelle Kleeblatt-Kalender 04 KleeblaTT-MaGazin-iMpreSSuM herausgeber: SpVgg grEUThEr FÜrTh gmbh & Co. KgaA, Kronacher Str. 154, 90765 Fürth. redaktion und layout: Jürgen Schmidt (js, ltg.), Daniela Balda (dba), Immanuel Kästlen (ik), Antonia Karl (ak), lea Kestel (lk), magnus rötzer (mer), Jaqueline Schüler (jas), Victoria Kozik (vk). Fotos: Sportfoto zink, außer wenn anders angegeben. Anzeigen: Timo Schiller, geschäftsleiter marketing, Tel.: 0911 97 67 68 - 201. namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die meinung des heraus gebers wieder. nachdruck oder anderweitige Verwendung von Beiträgen des Klee blatt magazins nur mit genehmigung des herausgebers. Keine haftung für unaufgefordert eingesandte manu- skripte oder Bilder. InhAlTTITElThEmA mit harter arBeit, groSSem einSatz unD nötigem humor Die beiden Co-Trainer Danny Schwarz und Aleksandro petrovic bereichern seit der Winterpause das Trainerteam der SpVgg grEUThEr FÜrTh und arbeiten im Verbund mit Cheftrainer heiko Vogel an der mission Klassenerhalt. TITElThEmA 06 KlEEBlATT-mAgAzIn #07 | 05.01.2022KlEEBlATT-mAgAzIn #10 | 01.04.2026 zum Doppelinterview traf das Kleeblatt magazin Danny Schwarz und Aleksandro petrovic in der haupttribüne am laubenweg. Auch in der länderspielpause gab es selbstredend eine men- ge zu tun für das Trainerteam des Kleeblatts. Danny Schwarz und Aleksandro petrovic nahmen sich dennoch zeit, um zum Doppelinterview mit dem Kleeblatt magazin zu kommen. Dabei spielen sich die beiden Co-Trainer buchstäblich die Bälle zu, ähnlich wie sie es auch auf dem Trainingsplatz tun. KlEEBlATT-mAgAzIn #10 | 01.04.2026 08 Situative Arbeit am Trainingsplatz: Danny Schwarz und Aleksandro petrovic. „Wir haben jetzt keine so strenge Aufteilung der Aufgaben, das ist eher situativ. Wir ergänzen uns im Team, und das macht es auch aus“, sagt Danny Schwarz. MiT deM VFb poKalSieGer Der gebürtige göppinger, der seine aktive Karriere einst beim VfB Stuttgart begann, ist der erfahrenere der beiden Co- Trainer. Der 50-Jährige hat nach seiner laufbahn, in der er mit dem VfB 1997 DFB-pokalsieger wurde und dann beim KSC, in Unterhaching und bei 1860 münchen kickte, ab 2012 lange im nachwuchsbereich der Bayern gearbeitet. Dort kam es auch zur zusammenarbeit mit heiko Vogel, dessen Co-Trainer er bei der U19 war. In der Folge war er Cheftrainer der Würzburger Kickers und des FC homburg. „Ich hatte noch bei Bayern II gespielt, als ich eine Verletzung hatte. Ich habe dann bei den Bayern eine Ausbildung zum marketingfachwirt begonnen und auch abge- schlossen. Aber da habe ich gemerkt, dass mir der Trainerstuhl lieber ist als der Bürostuhl“, schmunzelt Schwarz. alS Kind zur oMa nach München Aleksandro petrovic, der 1988 noch im damaligen Jugos- lawien geboren worden war, kam als Kind nach münchen zur oma, die passenderweise in giesing wohnte. nach Anfangsjah- ren beim Stadtteilklub SV Stadtwerke wurde er schon mit acht Jahren ins nachwuchsleistungszentrum der Bayern aufgenom- men, wo er alle Teams durchlief und auch heiko Vogel als Trai- ner in der U16 hatte. Als Erwachsener spielte er bei FK zemun in der ersten serbischen liga und bei Dynamo Dresden, ehe er ab 2011 beim TSV Buchbach kickte, wo er zuletzt als Cheftrainer arbeitete. „Ich hatte schon in Dresden unter Trainer ruud Kaiser be- gonnen, mir das eine oder andere mitzuschreiben“, erinnert sich Aleksandro petrovic. Als man ihm in Buchbach die Chance eröffnete, griff er gleich zu. „Ich hatte bereits die B-lizenz. Da ich eine hohe Anzahl an regionalliga-Spielen hatte, bekam ich auch schneller die zulassung zum A-lizenzlehrgang“, erläutert petrovic, der seit 2023 für den TSV zuständig war. Als die beiden nun in der Winterpause gefragt wurden, ob sie ins Trainerteam zu heiko Vogel kommen wollten, mussten sie nicht lange überlegen. „die KonSTellaTion FreuT Mich“ Danny Schwarz, der in den vergangenen Jahren immer wie- der auch als Cheftrainer-Kandidat in liga zwei im gespräch war: „Ich bin da überhaupt nicht eitel. Klar hätte ich warten können. Aber das ist kein Wunschkonzert und der markt ist auch gesät- tigt. Die Konstellation, in der wir jetzt arbeiten, freut mich.“ Ähnlich sieht es Aleksandro petrovic, der seine neue Auf- gabe auch mit großer Freude angeht: „Ich bin jetzt gerade mal seit zweieinhalb Jahren Trainer – und nun schon in der zweiten liga.“ Die zugegebenermaßen heikle lage, in der das Kleeblatt zur Winterpause befand, hat die beiden Co-Trainer nicht geängs-Next >